Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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10. Januar 2025

IRAN: Politische Gefangene in akuter Hinrichtungsgefahr

Wir setzen uns mit einer internationalen Kampagne gegen die Hinrichtungen und für die Abschaffung der Todesstrafe im Iran ein. Wir fordern wirksame Sanktionen gegen das Teheraner Regime, damit die Hinrichtungen gestoppt werden.

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Den Menschenrechtsaktivisten Behrouz Ehsani und Mehdi Hassani droht unmittelbar die Hinrichtung. Sie wurden im September 2024 zum Tode verurteilt, weil sie sich für Freiheit und Demokratie im Iran einsetzen. Die Gefangenen wurden monatelanger Isolationshaft und schwerer Folter ausgesetzt. Die Todesurteile wurden in rechtswidrigen und unfairen Gerichtsprozessen gefällt und Anfang Januar von der Regime-Justiz bestätigt.

Die Familienväter Behrouz Ehsani (69) und Mehdi Hassani (48) wurden im Herbst 2022 im Zusammenhang mit den landesweiten Freiheitsprotesten verhaftet und sind seither im Teheraner Evin-Gefängnis in Gefangenschaft.

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Menschenrechtskonferenz in Berlin: Martin Patzelt, ehem. Mitglied im Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages, setzt sich für die Freilassung von politischen Gefangenen im Iran ein, darunter auch für die Rettung der zum Tode verurteilten Häftlinge Behrouz Ehsani und Mehdi Hassani.

Kampagne: Schluss mit den Hinrichtungen!

Gemessen an seiner Bevölkerungszahl ist der Iran weltweit der Staat mit den meisten vollstreckten Todesurteilen. Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe. Sie verstößt gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde. Für die Teheraner Diktatur sind Hinrichtungen ein Unterdrückungsinstrument, um weitere Bürgerproteste für Freiheit zu verhindern.

Wir setzen uns mit einer internationalen Kampagne gegen die Hinrichtungen und für die Abschaffung der Todesstrafe im Iran ein. Wir fordern wirksame Sanktionen gegen das Teheraner Regime, damit die Hinrichtungen gestoppt werden. Die iranische Menschenrechtsbewegung braucht dringend Schutz und Solidarität vonseiten der Weltgemeinschaft. Der Einsatz gegen Folter und Hinrichtungen und für die Freilassung der politischen Häftlinge muss massiv verstärkt werden.

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17. Januar 2026

Krankenhausärzte berichten über barbarische Massaker an Demonstranten im Iran

"Die Notaufnahmen sind voller Blut. Die Leichenhallen sind überfüllt. Das Regime hat jegliche Zurückhaltung aufgegeben. Ziel ist nicht mehr die Auflösung von Demonstrationen, sondern die Tötung von Protestierenden."

16. Januar 2026

IRAN: Augenzeugen berichten über brutalste Regime-Gewalt gegen Demonstranten

Erschreckende Grausamkeit: Zivilbevölkerung unter Beschuss - Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Bewaffnete Regime-Gardisten greifen Krankenhäuser an

15. Januar 2026

Präsidentin des EU-Parlaments ruft zu Unterstützung für Demonstranten im Iran auf

Roberta Metsola: "Das Regime im Iran hält sich durch Folter, Unterdrückung und Mord an der Macht. Ein Regime, das die Kommunikation konsequent unterdrückt, signalisiert damit eine tiefe Angst vor der eigenen Bevölkerung."


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