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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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17. Januar 2026

Krankenhausärzte berichten über barbarische Massaker an Demonstranten im Iran

"Die Notaufnahmen sind voller Blut. Die Leichenhallen sind überfüllt. Das Regime hat jegliche Zurückhaltung aufgegeben. Ziel ist nicht mehr die Auflösung von Demonstrationen, sondern die Tötung von Protestierenden."

Die britische Tageszeitung „The Telegraph“ hat Berichte von Krankenhausärzten veröffentlicht, die die gewaltsame Niederschlagung der Freiheitsproteste im Iran in den Tagen zwischen dem 8. und 11. Januar miterlebt haben, als Regime-Truppen friedliche Demonstranten sogar mit Maschinengewehren unter Beschuss nahmen. Hier Auszüge aus dem Bericht des Telegraph:

„Ununterbrochen treffen Leichen und Verwundete in den Krankenhäusern ein. Manche werden mit heulenden Sirenen in Krankenwagen gebracht, andere blutüberströmt und übereinandergestapelt auf Pick-ups. Wieder andere werden von verängstigten Angehörigen in Privatwagen gebracht, die hupend und um Hilfe rufend auf das Krankenhausgelände fahren. Einige Verletzte werden von ihren Angehörigen zu Fuß in Krankenhäuser gebracht; Menschen, die nicht auf Transportmittel warten, sondern ihre Lieben in den Armen oder auf den Schultern tragen und loslaufen.“

„Es sind Männer, Frauen und Kinder … Manche leben noch, ringen nach Luft. Andere starben, bevor sie das Krankenhaus erreichten. Sie haben Schusswunden, schwere Kopfverletzungen und von Schrotkugeln zerfetzte Gesichter. Die Verletzungen sind so schwer, dass die Ärzte nicht wissen, wo sie anfangen sollen.“

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Iran: Schwer bewaffnete Regime-Milizen patrouillieren durch die Straßen, auf der Suche nach Demonstranten.

„Im Morgengrauen treffen neue Verwundete ein. Nachmittags kommen noch mehr. Nachts herrscht keine Ruhe. Seit fast drei Wochen dauern die Proteste ununterbrochen an und haben dazu geführt, dass Opfer der Repression des Regimes in Scharen in die Krankenhäuser strömen - in einem Tempo, das das medizinische Personal nicht mehr bewältigen kann.“

„Die Notaufnahmen sind voller Blut. Die Leichenhallen sind überfüllt. Leichensäcke werden in die Innenhöfe gebracht, weil in den Krankenhäusern kein Platz mehr ist, um sie aufzubewahren.“

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Getötete Demonstranten in Leichensäcken vor einer überfüllten Leichenhalle im Süden Teherans. Menschen suchen nach ihren vermissten Familienangehörigen.

„Das Regime versucht, das Ausmaß dieser Massaker zu vertuschen. Doch Aktivisten, Augenzeugen und trauernde Angehörige haben trotz erheblicher Risiken Dokumentationen über die Massentötungen aus dem Iran herausgebracht. Augenzeugen berichten, dass Regime-Milizen mit scharfer Munition auf fliehende Demonstranten schossen. Berichte sprechen auch von schweren Misshandlungen verletzter Demonstranten.“

„Selbst Krankenhäuser sind nicht sicher und Regime-Gardisten stürmen medizinische Einrichtungen, um Verwundete festzunehmen und Leichen wegzuschaffen, was offenbar darauf abzielt, Beweise zu vernichten. Das Regime hat jegliche Zurückhaltung aufgegeben. Zeugen berichten von Scharfschützen auf Dächern. Ziel ist nicht mehr die Auflösung von Demonstrationen, sondern die Tötung von Protestierenden.“

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