Menschenrechtsverein


Sprungmarken

Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
0526-eu-parlament-500
28. September 2024

Iran: Todesstrafen-Gegner sind brutaler Unterdrückung ausgesetzt

Die Lehrerin Maryam Mehrabi wurde im Iran zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil sie sich für die Rettung ihres zum Tode verurteilten Bruders einsetzt.

Im Iran protestieren Menschenrechtler und Familienangehörige von Gefangenen, denen die Hinrichtung droht, immer wieder gegen die Todesstrafe. Sie fordern den Stopp aller Hinrichtungen und die vollständige Abschaffung der Todesstrafe. Das Regime reagiert mit brutaler Repression. 

Maryam-Mehrabi-300

Die Lehrerin Maryam Mehrabi (im Bild mit ihren beiden Töchtern) wurde im August 2024 in der zentraliranischen Stadt Isfahan zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und inhaftiert, weil sie sich für die Rettung ihres Bruders vor der Hinrichtung einsetzt. Ihr Bruder, der politische Gefangene Mahmoud Mehrabi, wurde aufgrund seiner Internet-Proteste gegen die Diktatur zum Tode verurteilt.

Maryam Mehrabi hat im Internet zu Solidarität für ihren Bruder aufgerufen und fordert die Aufhebung des Todesurteils. Aus diesem Grund wurde sie von der Regime-Justiz angeklagt und in einem unfairen Gerichtsprozess zu der hohen Haftstrafe verurteilt. Die Lehrerin wehrt sich immer wieder mit Hungerstreiks gegen ihre unrechtmäßige Gefangenschaft.

Hinrichtungen als Mittel zur Unterdrückung der Bevölkerung

Im Iran sind Hinrichtungen ein Mittel des Regimeterrors gegen die Bevölkerung. Um weitere Bürgerproteste gegen die Diktatur zu verhindern, lässt das Regime immer mehr Hinrichtungen vollstrecken. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Häftlingen, die nach fadenscheinigen und konstruierten Anklagen zum Tode verurteilt wurden.

Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe. Sie verstößt gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde. Während weltweit immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen, setzt die Teheraner Diktatur ihre brutale Hinrichtungspraxis fort.

mehr Informationen



30. Mai 2026

Repression im Iran: Regimekritischer Dichter in akuter Hinrichtungsgefahr

Hinrichtung stoppen! Vor kurzem wurde das gegen den iranischen Dichter und Umweltaktivisten Peyman Farahavar verhängte Todesurteil von der Regime-Justiz endgültig bestätigt. Damit droht dem politischen Gefangenen unmittelbar die Hinrichtung. Menschenrechtsgruppen rufen die internationale Gemeinschaft auf, dringend zu handeln, um die Hinrichtung zu verhindern.

23. Mai 2026

EU-Parlament fordert wirksame Maßnahmen gegen die Unterdrückung und die Hinrichtungen im Iran

Menschenrechtler begrüßen die neue Resolution des EU-Parlaments, in der einschneidende Strafmaßnahmen gegen das Teheraner Regime gefordert werden, darunter die Ausweitung der Sanktionen gegen Regime-Funktionäre und die Schließung der diplomatischen Vertretungen Irans, die mit transnationaler Repression in Verbindung stehen.

17. Mai 2026

Iran: Repressalien gegen Menschenrechtsaktivistinnen in Gefangenschaft

Das Teheraner Regime übt durch zusätzliche Haftstrafen und andere Repressalien zunehmend Druck auf Frauen aus, die wegen ihres Einsatzes für Freiheit und Menschenrechte in Gefangenschaft sind. Menschenrechtsgruppen rufen zu Hilfsmaßnahmen für die betroffenen Gefangenen auf.


Weitere Meldungen ..

Sprungmarken