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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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03. Dezember 2023

UNO-Menschenrechtsbüro verurteilt Hinrichtungen im Iran

Das UNO-Menschenrechtsbüro in Genf hat die jüngsten Hinrichtungen im Iran verurteilt. Ende November hatte das Teheraner Regime den 17-jährigen Hamidreza Azari und den 22-jährigen Milad Zohrevand hinrichten lassen.

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Die Sprecherin des UNO-Menschenrechtsbüros Liz Throssell (Bild) brachte ihr Bedauern über die Hinrichtungen zum Ausdruck. Sie erinnerte daran, dass sie UN-Konvention über die Rechte des Kindes und der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte ausnahmslos und strikt die Anwendung der Todesstrafe gegen Minderjährige verbieten. Das Teheraner Regime sei nach dem Völkerrecht verpflichtet, die Todesurteile und Hinrichtungen von Minderjährigen zu stoppen.

Die UNO sei auch beunruhigt über die Hinrichtung des 22-jährigen Milad Zohrevand, so Liz Throssell. Er war im Zusammenhang mit den Anti-Regime-Protesten vom September 2022 zum Tode verurteilt worden. Den verfügbaren Informationen zufolge sei sein Gerichtsprozess kein ordnungsgemäßes Verfahren gemäß den internationalen Menschenrechtsnormen gewesen. Es gebe auch besorgniserregende Berichte, dass Zohrevands Eltern nach seiner Hinrichtung verhaftet wurden.

Das UNO-Menschenrechtsbüro forderte das iranische Regime dringend auf, die Anwendung der Todesstrafe sofort einzustellen und alle Hinrichtungen auszusetzen. Außerdem wurde das Regime aufgefordert, die Strafverfahren gegen politische Aktivisten und andere zu stoppen, die lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlung ausgeübt haben.

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31. Januar 2026

EU beschließt wichtige Strafmaßnahmen gegen die Verantwortlichen für die Massaker an Demonstranten im Iran

Neben der Einstufung der Revolutionsgarde als Terrororganisation, die eine entscheidende Maßnahme zur Schwächung des Unterdrückungsapparats des iranischen Regimes ist, hat die Europäische Union am 29. Januar weitere Strafmaßnahmen gegen Funktionäre und Institutionen beschossen, die daran beteiligt waren, die Freiheitsproteste im Iran niederzuschlagen.

29. Januar 2026

Bahnbrechender Erfolg für die Menschenrechte: EU stuft iranische Revolutionsgarden als Terrororganisation ein

Die Europäische Union hat das wichtigste Unterdrückungsorgan des iranischen Regimes am 29. Januar als Terrororganisation eingestuft. Menschenrechtsgruppen haben sich seit Jahren dafür eingesetzt und werten die nun erfolgte Terror-Listung der Revolutionsgarden als einen außerordentlich wichtigen Fortschritt beim Einsatz für die Menschenrechte im Iran.


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