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Die Machthaber im Iran demonstrieren ihre extreme Frauenfeindlichkeit, indem sie immer mehr Frauen, die sich gegen die Diktatur stellen, zum Tode verurteilen. In keinem anderen Land wurden in den letzten Jahren so viele Frauen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet wie im Iran.

Am 1. Juli hat die Regime-Justiz in Teheran die 25-jährige Menschenrechtsaktivistin Arghavan Fallahi (Bild) zum Tode verurteilt. Die politische Gefangene ist seit Januar 2025 im Teheraner Evin-Gefängnis in Haft. Nach ihrer Festnahme war sie fünf Monate lang ohne Kontakt zur Außenwelt in Gefangenschaft. In dieser Zeit wurde sie brutal gefoltert, um sie zu zwingen, sich mit falschen Geständnissen selbst zu belasten. Das Todesurteil wurde aufgrund von fadenscheinigen und konstruierten Anklagen in einem rechtswidrigen Gerichtsprozess gefällt, weil Arghavan Fallahi ihren Einsatz für Menschenrechte nicht aufgibt.
Arghavan Fallahi war wegen ihrer Menschenrechtsarbeit bereits von November 2022 bis März 2024 in Haft. Sie stammt aus einer Familie, die seit Jahrzehnten Verfolgung und Repressalien ausgesetzt ist, weil sie sich für Demokratie im Iran einsetzt. Ihr Vater Nasrollah Fallahi war in den 1980er Jahren in Haft, weil er gegen die islamistische Diktatur protestiert hatte. Zurzeit verbüßt Nasrollah Fallahi im Evin-Gefängnis eine fünfjährige Haftstrafe.

In ganz Europa rufen Exiliraner und Menschenrechtler immer wieder zum Einsatz gegen die Hinrichtungen im Iran auf.
Für die Teheraner Diktatur sind Hinrichtungen ein Unterdrückungsinstrument, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Bürgerproteste für Freiheit zu verhindern. Menschenrechtsaktivisten rufen dazu auf, den Einsatz zum Stopp der Hinrichtungen im Iran massiv zu verstärken, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Die Weltgemeinschaft sollte mit wirksamen Sanktionen Druck auf das Teheraner Regime ausüben, damit die Hinrichtungen gestoppt werden. Der UN-Sicherheitsrat sollte sich mit den schweren Menschenrechtsverletzungen im Iran befassen, und die für die Hinrichtungen verantwortlichen Regime-Funktionäre sollten wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit international strafrechtlich verfolgt werden.
In einem Protestaufruf fordern Kirchenvertreter aus mehreren Ländern das Ende der Hinrichtungen und Schutz für religiöse Minderheiten im Iran. Dazu erklärte die deutsche Theologin Margot Käßmann: "Mir liegt daran, die Menschen im Iran sichtbar und hörbar zu machen. Sie leiden seit Jahrzehnten unter einem Terrorregime, das Religion missbraucht und die Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit massiv einschränkt."
Christenverfolgung stoppen! Menschenrechtler fordern wirksamen Einsatz der Weltgemeinschaft für die sofortige Freilassung der Gefangenen, die im Iran aufgrund ihrer Überzeugungen oder religiösen Aktivitäten inhaftiert wurden.
Zahra Tabari wurde im Iran zum Tode verurteilt, weil sie sich standhaft für die Rechte der Frauen und Mädchen im Iran einsetzt und zum Widerstand gegen die islamistische Diktatur aufruft. Ihr droht unmittelbar die Hinrichtung.