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Der Regime-Terror gegen die Bevölkerung dauert an. Menschenrechtler warnen vor Massakern in den iranischen Gefängnissen. Die Weltgemeinschaft muss dringend wirksam handeln, um die Menschen zu retten, die nun in Lebensgefahr sind, weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einsetzen.
Seit Beginn des Krieges setzt die Teheraner Diktatur die Unterdrückung der Bevölkerung massiv fort. Die Revolutionsgarde droht allen, die gegen das Regime protestieren, mit schweren Strafen. Regime-Funktionäre planen Vergeltungsmaßnahmen gegen politische Gefangene wegen angeblicher „Spionage für das Ausland“. Sie drohen damit, politische Gefangene unter Gewaltanwendung in militärische Einrichtungen des Regimes zu verschleppen, um sie dort als menschliche Schutzschilde gegen Bombenangriffe zu missbrauchen.
Bei den Januar-Demonstrationen gegen die Diktatur wurden im ganzen Iran tausende friedlich protestierende Männer, Frauen und Kinder inhaftiert. In den Gefängnissen drohen nun Massenhinrichtungen, mit denen das Regime die Bevölkerung einschüchtern und die Freiheitsbewegung auslöschen will. Im Februar hat die Regime-Justiz damit begonnen, inhaftierte Demonstranten im Schnellverfahren zum Tode zu verurteilen. Die Urteile wurden in rechtswidrigen und unfairen Gerichtsprozessen gefällt und basieren auf sog. „Geständnissen“, die durch Folter erzwungen wurden. Unter den Gefangenen, die in akuter Hinrichtungsgefahr sind, sind auch Minderjährige.
Zu den Demonstranten, denen die Hinrichtung droht, gehört der 18-jährige Saleh Mohammadi (Bild). Er wurde Anfang Februar in der zentraliranischen Stadt Ghom zum Tode verurteilt, weniger als drei Wochen nach seiner Festnahme im Januar 2026. Saleh Mohammadi wird im Gefängnis in Ghom festgehalten.

Am 27. Februar hat Volker Türk, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, in einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrats den sofortigen Stopp der Hinrichtungen im Iran gefordert. Er warnte davor, dass nach den jüngsten Protesten immer mehr Menschen im Iran von der Hinrichtung bedroht seien. Volker Türk äußerte sich entsetzt über Berichte, wonach auch Kinder im Zusammenhang mit den Januar-Protesten zum Tode verurteilt wurden.
Iranische Menschenrechtsaktivisten berichten, dass die Todesurteile nur wenige Wochen nach der Verhaftung der Demonstranten gefällt wurden. Von vielen der Gefangenen wurden durch Folter Geständnisse erpresst. Der Zugang zu einem Rechtsbeistand wurde ihnen verweigert und von ihren Familien beauftragte unabhängige Anwälte wurden nicht zugelassen.
Viele weitere festgenommene Demonstranten sehen sich Anklagen gegenüber, die zu schweren Strafen, einschließlich der Todesstrafe, führen können. Die meisten dieser Gefangenen sind Jugendliche oder junge Erwachsene unter 30 Jahren.
Menschenrechtler warnen, dass inmitten des Krieges Massaker in den Gefängnissen des iranischen Regimes drohen. Sie appellieren an die internationale Gemeinschaft, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um die massive Unterdrückungswelle im Iran zu stoppen und die politischen Gefangenen vor weiteren Repressalien und drohenden Hinrichtungen zu schützen. Es muss dringend wirksam gehandelt werden, um die Menschen zu retten, die nun in akuter Lebensgefahr sind, weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einsetzen.
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen: "Kinder benötigen eine besondere Fürsorge. Freiheitsentzug hat lebenslange Folgen für die Entwicklung des Kindes, aber auch für die Zukunft der gesamten Gesellschaft."
Resolution: Die Gräueltaten des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die verantwortlichen Regime-Funktionäre müssen von der Weltgemeinschaft strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden, darunter auch vom Internationalen Strafgerichtshof.
Zehntausende Menschen haben gegen die Unterdrückung und für eine demokratische Zukunft im Iran demonstriert: NEIN zur Diktatur - Weder Schah noch Mullahs!