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Menschenrechtler warnen vor einem Massaker an politischen Gefangenen im Iran. Dagegen formiert sich internationaler Widerstand. Exiliraner und Menschenrechtsaktivisten protestieren mit Mahnwachen und Kundgebungen gegen die Hinrichtungen und rufen die Weltgemeinschaft zu wirksamen Maßnahmen auf, um das Leben der Gefangenen zu retten.
Protestdemonstration in Köln am 4. April 2026
Das Teheraner Regime setzt zunehmend Hinrichtungen als Unterdrückungsinstrument ein, um die aufbegehrende Bevölkerung einzuschüchtern. Seit Ende März wurden im Iran 13 politische Gefangene hingerichtet. Unter den Opfern war ein 18-jähriger Häftling, der wegen seiner Teilnahme an den Massenprotesten vom Januar 2026 festgenommen worden war.
Die iranische Justiz droht allen, die gegen das Regime protestieren, mit der Todesstrafe. Zahlreiche politische Gefangene sind in akuter Hinrichtungsgefahr. Menschenrechtler warnen vor einem Massaker und rufen weltweit zum verstärkten Einsatz auf, um die Hinrichtungen zu stoppen und das Leben der zum Tode verurteilten Häftlinge zu retten.
Seit Anfang April protestieren Exiliraner und Menschenrechtsaktivisten in verschiedenen Städten immer wieder mit Mahnwachen und Kundgebungen gegen die Hinrichtungen und rufen die Weltgemeinschaft zu wirksamen Maßnahmen auf:







Die Machthaber im Iran gehören zu den schlimmsten Christenverfolgern der Welt. Das Teheraner Regime verschärft die Unterdrückung der christlichen Minderheit und verletzt damit das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Von der Repression sind insbesondere ehemalige Muslime betroffen, die den christlichen Glauben angenommen haben.
Die Machthaber im Iran demonstrieren ihre extreme Frauenfeindlichkeit, indem sie immer mehr Frauen, die sich gegen die Diktatur stellen, zum Tode verurteilen. In keinem anderen Land wurden in den letzten Jahren so viele Frauen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet wie im Iran.
In einem Protestaufruf fordern Kirchenvertreter aus mehreren Ländern das Ende der Hinrichtungen und Schutz für religiöse Minderheiten im Iran. Dazu erklärte die deutsche Theologin Margot Käßmann: "Mir liegt daran, die Menschen im Iran sichtbar und hörbar zu machen. Sie leiden seit Jahrzehnten unter einem Terrorregime, das Religion missbraucht und die Religions-, Gewissens- und Meinungsfreiheit massiv einschränkt."