Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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04. März 2026

Iran inmitten des Krieges: Drohende Massenhinrichtungen

Der Regime-Terror gegen die Bevölkerung dauert an. Menschenrechtler warnen vor Massakern in den iranischen Gefängnissen. Die Weltgemeinschaft muss dringend wirksam handeln, um die Menschen zu retten, die nun in Lebensgefahr sind, weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einsetzen.

Politische Gefangene in akuter Lebensgefahr

Seit Beginn des Krieges setzt die Teheraner Diktatur die Unterdrückung der Bevölkerung massiv fort. Die Revolutionsgarde droht allen, die gegen das Regime protestieren, mit schweren Strafen. Regime-Funktionäre planen Vergeltungsmaßnahmen gegen politische Gefangene wegen angeblicher „Spionage für das Ausland“. Sie drohen damit, politische Gefangene unter Gewaltanwendung in militärische Einrichtungen des Regimes zu verschleppen, um sie dort als menschliche Schutzschilde gegen Bombenangriffe zu missbrauchen.

Drohende Massenhinrichtungen - Todesurteile gegen Minderjährige

Bei den Januar-Demonstrationen gegen die Diktatur wurden im ganzen Iran tausende friedlich protestierende Männer, Frauen und Kinder inhaftiert. In den Gefängnissen drohen nun Massenhinrichtungen, mit denen das Regime die Bevölkerung einschüchtern und die Freiheitsbewegung auslöschen will. Im Februar hat die Regime-Justiz damit begonnen, inhaftierte Demonstranten im Schnellverfahren zum Tode zu verurteilen. Die Urteile wurden in rechtswidrigen und unfairen Gerichtsprozessen gefällt und basieren auf sog. „Geständnissen“, die durch Folter erzwungen wurden. Unter den Gefangenen, die in akuter Hinrichtungsgefahr sind, sind auch Minderjährige.

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Zu den Demonstranten, denen die Hinrichtung droht, gehört der 18-jährige Saleh Mohammadi (Bild). Er wurde Anfang Februar in der zentraliranischen Stadt Ghom zum Tode verurteilt, weniger als drei Wochen nach seiner Festnahme im Januar 2026. Saleh Mohammadi wird im Gefängnis in Ghom festgehalten.

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UN-Hochkommissar für Menschenrechte warnt vor drohenden Hinrichtungen im Iran

Am 27. Februar hat Volker Türk, der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, in einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrats den sofortigen Stopp der Hinrichtungen im Iran gefordert. Er warnte davor, dass nach den jüngsten Protesten immer mehr Menschen im Iran von der Hinrichtung bedroht seien. Volker Türk äußerte sich entsetzt über Berichte, wonach auch Kinder im Zusammenhang mit den Januar-Protesten zum Tode verurteilt wurden.

Iranische Menschenrechtsaktivisten berichten, dass die Todesurteile nur wenige Wochen nach der Verhaftung der Demonstranten gefällt wurden. Von vielen der Gefangenen wurden durch Folter Geständnisse erpresst. Der Zugang zu einem Rechtsbeistand wurde ihnen verweigert und von ihren Familien beauftragte unabhängige Anwälte wurden nicht zugelassen.

Viele weitere festgenommene Demonstranten sehen sich Anklagen gegenüber, die zu schweren Strafen, einschließlich der Todesstrafe, führen können. Die meisten dieser Gefangenen sind Jugendliche oder junge Erwachsene unter 30 Jahren.

Dringender Appell an die Weltgemeinschaft zur Rettung der Gefangenen vor der Hinrichtung 

Menschenrechtler warnen, dass inmitten des Krieges Massaker in den Gefängnissen des iranischen Regimes drohen. Sie appellieren an die internationale Gemeinschaft, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um die massive Unterdrückungswelle im Iran zu stoppen und die politischen Gefangenen vor weiteren Repressalien und drohenden Hinrichtungen zu schützen. Es muss dringend wirksam gehandelt werden, um die Menschen zu retten, die nun in akuter Lebensgefahr sind, weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einsetzen.

zum Spendenaufruf: Hinrichtungen im Iran stoppen!



29. September 2026

Folter im Iran: Kranken politischen Gefangenen wird medizinische Hilfe verweigert

Gefangene in Gefahr: Eine der grausamen Foltermethoden in den iranischen Gefängnissen ist, den Häftlingen absichtlich den Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung zu verweigern. Schwer erkrankte Gefangene werden auf diese Weise vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht.

24. September 2026

UNO-Untersuchungskommission: Das iranische Regime ist für schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich

UN-Ermittler dokumentieren Massaker, Freiheitsberaubung und Folter in erheblichen Ausmaßen im Iran und appellieren an die Weltgemeinschaft, internationale Strafverfahren gegen die für diese Verbrechen verantwortlichen Regime-Funktionäre einzuleiten.

06. September 2026

Grausame Repression in Isfahan: 11 Demonstranten, darunter zwei Frauen, zum Tode verurteilt

Wir setzen uns mit einer intensiven Hilfskampagne ein, um das Leben der im Iran zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Wir fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen und die Freilassung aller politischen Gefangenen und inhaftierten Demonstranten, insbesondere der Frauen und Kinder.


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