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Wir setzen uns mit einer intensiven Hilfskampagne ein, um das Leben der im Iran zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Wir fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen und die Freilassung aller politischen Gefangenen und inhaftierten Demonstranten, insbesondere der Frauen und Kinder.
In der zentraliranischen Stadt Isfahan wurden 11 politische Gefangene wegen ihrer Teilnahme an den Freiheitsprotesten vom Januar 2026 zum Tode verurteilt. Gegen weitere sechs Gefangene verhängte die Regime-Justiz in Isfahan hohe Freiheitsstrafen. Unter den Verurteilten sind vier Frauen.

Taraneh Rahimi (links im Bild) wurde zum Tode verurteilt. Ihre Schwester Romina Rahimi wurde mit 25 Jahren Gefängnis bestraft. Die Schwestern wurden im Januar 2026 während der Proteste gegen die Diktatur festgenommen und sind seither im Dowlatabad-Gefängnis von Isfahan in Gefangenschaft.

Die 43-jährige Leila Abolhasani, Mutter zweier minderjähriger Töchter, wurde zum Tode verurteilt, weil sie im Januar an den Freiheitsprotesten in ihrer nahe Isfahan gelegenen Heimatstadt Shahin-Shahr teilgenommen hatte. Sie wird seit Januar ebenfalls im Dowlatabad-Gefängnis von Isfahan festgehalten.

Die Demonstrantin Setayesh Saedi wurde mit fünf Jahren Gefängnis bestraft. Sie wurde am 2. Februar 2026 festgenommen, als sie noch unter 18 Jahre alt war. Im Dowlatabad-Gefängnis war sie über einen langen Zeitraum in Isolationshaft und wurde gefoltert, um sie zu zwingen, sich mit einem falschen Geständnis selbst zu belasten.
Bei den anderen Gefangenen, die kürzlich in Isfahan zum Tode verurteilt wurden, handelt es sich um die Demonstranten Navid Elyasi, Abolfazl Dadgostar, Mehdi Mansouri, Ahmad-Reza Saeedi, Mehrdad Boeiri, Mohammad-Mehdi Asadi, Armin Gholami, Parsa Jafari und Mehdi Jafari. Sie werden im Dastgerd-Gefängnis von Isfahan festgehalten. Der Verurteilte Ahmad-Reza Saeedi wurde mit Elektroschockern schwer gefoltert, um ihn zu falschen Geständnissen zu zwingen.
Internationale Kampagne: Schluss mit den Hinrichtungen!
Das iranische Regime verschärft die Unterdrückung und greift zu Hinrichtungen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Proteste gegen die Diktatur zu verhindern. Wir setzen uns mit einer intensiven Hilfskampagne ein, um das Leben der im Iran zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Wir fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen und die Freilassung aller politischen Gefangenen und inhaftierten Demonstranten, insbesondere der Frauen und Kinder.
Die internationale Gemeinschaft ist alarmiert über die abscheuliche Anwendung der Todesstrafe durch das iranische Regime: Dutzende Demonstranten, darunter Frauen und Kinder, wurden zum Tode verurteilt und sind in akuter Hinrichtungsgefahr.
Gefangene in Gefahr: Eine der grausamen Foltermethoden in den iranischen Gefängnissen ist, den Häftlingen absichtlich den Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung zu verweigern. Schwer erkrankte Gefangene werden auf diese Weise vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht.
UN-Ermittler dokumentieren Massaker, Freiheitsberaubung und Folter in erheblichen Ausmaßen im Iran und appellieren an die Weltgemeinschaft, internationale Strafverfahren gegen die für diese Verbrechen verantwortlichen Regime-Funktionäre einzuleiten.