Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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23. August 2026

Regime-Terror gegen die Bevölkerung im Iran: 21-jähriger Demonstrant hingerichtet

Das iranische Regime verschärft die Unterdrückung und greift zu Hinrichtungen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Proteste gegen die Diktatur zu verhindern. Menschenrechtler rufen zum verstärkten Einsatz gegen die Hinrichtungen im Iran auf, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten.

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Am 20. August wurde der 21-jährige Ghaem Hosseini (Bild) im Gefängnis der zentraliranischen Stadt Isfahan hingerichtet. Ghaem Hosseini war im Januar 2026 im Zusammenhang mit den landesweiten Protesten gegen die Diktatur festgenommen worden. Seither war er im Dastgerd-Gefängnis von Isfahan in Haft und wurde im Juli in einem rechtswidrigen Willkürprozess zum Tode verurteilt. 

In den letzten Wochen wurden in Isfahan mehrere junge Männer wegen ihrer Beteiligung an den Freiheitsprotesten zum Tode verurteilt. Die Todesurteile wurden von der Regime-Justiz nach fadenscheinigen und konstruierten Anklagen im Schnellverfahren gefällt. Die Männer waren in der Gefangenschaft durch Folter zu falschen „Geständnissen“ gezwungen worden, die sie vor Gericht widerriefen. Das Recht auf einen unabhängigen Strafverteidiger ihrer Wahl wurde ihnen verwehrt.

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Im Juli hingerichtet (v.r.n.l.): Gol-Mohammad Mohammadi, Erfan Esfandiari, Abolfazl Sepahi und Amirhossein Safari

Im Juli wurden bereits vier der zum Tode Verurteilten hingerichtet: Erfan Esfandiari, 18, und  Gol-Mohammad Mohammadi, 24, wurden am 19. Juli im Gefängnis von Isfahan gehängt. Die Todesurteile gegen Abolfazl Sepahi, 24, und Amirhossein Safari, 27, wurden am 28. Juli öffentlich auf dem Alikhani-Platz in Isfahan vollstreckt.

Internationale Kampagne: Schluss mit den Hinrichtungen!

Im Iran und weltweit haben Menschen mit Bestürzung und Abscheu auf die Hinrichtungen reagiert. Menschenrechtler bezeichnen die Hinrichtungen als Staatsmorde, mit denen das Teheraner Regime die Freiheitsbewegung einschüchtern will. Sie rufen dazu auf, den Einsatz zum Stopp der Hinrichtungen im Iran massiv zu verstärken, um das Leben weiterer zum Tode verurteilter Gefangener zu retten. 

Folgende in Isfahan inhaftierte Demonstranten sind zurzeit in akuter Hinrichtungsgefahr:
•    Alireza Sepahi, 24
•    Shervin Bagherian, 18
•    Amir-Hossein Ebrahimi, 19
•    Amir-Hossein Maleki, 19
•    Ali Dashti, 19
•    Abolfazl Ebrahimi, 18
•    Alireza Reisi, 21

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Berlin: Exiliraner und Menschenrechtler protestieren gegen die Hinrichtungen von Demonstranten im Iran.

mehr Informationen zur Lage im Iran



04. Oktober 2026

Erfolgreiche Menschenrechtsarbeit: 46 Staaten fordern den sofortigen Stopp der Hinrichtungen im Iran

Die internationale Gemeinschaft ist alarmiert über die abscheuliche Anwendung der Todesstrafe durch das iranische Regime: Dutzende Demonstranten, darunter Frauen und Kinder, wurden zum Tode verurteilt und sind in akuter Hinrichtungsgefahr.

29. September 2026

Folter im Iran: Kranken politischen Gefangenen wird medizinische Hilfe verweigert

Gefangene in Gefahr: Eine der grausamen Foltermethoden in den iranischen Gefängnissen ist, den Häftlingen absichtlich den Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung zu verweigern. Schwer erkrankte Gefangene werden auf diese Weise vorsätzlich in Lebensgefahr gebracht.

24. September 2026

UNO-Untersuchungskommission: Das iranische Regime ist für schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantwortlich

UN-Ermittler dokumentieren Massaker, Freiheitsberaubung und Folter in erheblichen Ausmaßen im Iran und appellieren an die Weltgemeinschaft, internationale Strafverfahren gegen die für diese Verbrechen verantwortlichen Regime-Funktionäre einzuleiten.


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