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Anlässlich des Weltfrauentages rufen wir zu Solidarität mit den Iranerinnen auf, die sich unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie in ihrem Land einsetzen.
Die Frauen im Iran waren die Ersten, die sich direkt nach der Machtübernahme der Islamisten im Jahre 1979 gegen die Diktatur auflehnten. Sie organisierten Massendemonstrationen gegen die Unterdrückung und den Schleierzwang. Bis heute ist ihr mutiger Widerstand gegen die frauenfeindliche Gewaltherrschaft ungebrochen. Frauen spielen eine führende Rolle in der iranischen Freiheitsbewegung.
Die Machthaber im Iran gehen mit äußerster Brutalität gegen die Frauen vor, die sich gegen die Diktatur stellen. Das Regime demonstriert seine extreme Frauenfeindlichkeit, indem es jeglichen Einsatz für Freiheit und Frauenrechte grausam verfolgt und bestraft. In den letzten Jahrzehnten wurden in keinem anderen Land so viele Frauen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet wie im Iran.

Bilder von Frauen und Mädchen, die im Januar 2026 im Iran von Regime-Truppen getötet wurden.
Bei der Niederschlagung der Freiheitsproteste im Januar 2026 haben Gardisten des iranischen Regimes Frauen und Mädchen, die friedlich auf den Straßen protestierten, gezielt getötet, indem sie auf ihren Kopf und Oberkörper schossen. Viele wurden durch Kopfschüsse aus nächster Nähe regelrecht hingerichtet. In verifizierten Videoaufnahmen sind Frauen und Mädchen zu sehen, die blutüberströmt auf der Straße liegen, getroffen von tödlichen Schüssen auf lebenswichtige Organe.
Zahllose Frauen und Mädchen wurden im Januar 2026 wegen ihrer Mitwirkung an den Protesten gegen die Diktatur getötet, verletzt oder in die Regime-Gefängnisse verschleppt. Wir rufen die Weltgemeinschaft auf, sich wirksam gegen die Unterdrückung der Frauen im Iran einzusetzen. Der internationale öffentliche Druck muss erheblich zunehmen, um die Freilassung der Frauen zu erreichen, die wegen ihres Einsatzes in der iranischen Frauenbewegung in Gefangenschaft sind.
Hier finden Sie Daten von 250 Frauen und Mädchen, die während der Januar-Proteste im Iran getötet wurden:
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin hat zum dringenden Handeln gegen die Hinrichtungen im Iran aufgerufen. Die internationale Gemeinschaft sei rechtlich und moralisch verpflichtet, gegen die Hinrichtungen vorzugehen. Menschenrechte dürften nicht aus diplomatischen Gründen vernachlässigt werden.
Menschenrechtler warnen vor einem Massaker an politischen Gefangenen im Iran. Dagegen formiert sich internationaler Widerstand. Exiliraner und Menschenrechtsaktivisten protestieren mit Mahnwachen und Kundgebungen gegen die Hinrichtungen und rufen die Weltgemeinschaft zu wirksamen Maßnahmen auf, um das Leben der Gefangenen zu retten.
Das Teheraner Regime demonstriert seine ganze Menschenverachtung, indem es das Kriegsgeschehen ausnutzt und immer mehr politische Gefangene ermorden lässt. Weltweit rufen Menschenrechtler zum verstärkten Einsatz auf, um die Hinrichtungen im Iran zu stoppen.