Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
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10. Oktober 2024

Welttag gegen die Todesstrafe 2024 - Hinrichtungen im Iran stoppen!

Die Todesstrafe ist eine grausame und unmenschliche Strafe. Sie verstößt gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde. Während weltweit immer mehr Länder die Todesstrafe abschaffen, setzt die Teheraner Diktatur ihre brutale Hinrichtungspraxis fort.

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Hinrichtungen als Mittel zur Unterdrückung der Bevölkerung

Im Iran sind Hinrichtungen ein Mittel des Regimeterrors gegen die Bevölkerung. Um weitere Bürgerproteste gegen die Diktatur zu verhindern, lässt das Regime immer mehr Hinrichtungen vollstrecken. Tausenden Gefangenen im Iran droht die Hinrichtung, darunter auch politischen Häftlingen, die nach fadenscheinigen und konstruierten Anklagen zum Tode verurteilt wurden,

Abscheuliche Grausamkeit: Erneut wurde ein Freiheitsdemonstrant hingerichtet

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Der politische Gefangene Reza Rasaei wurde am 6. August 2024 im Gefängnis der westiranischen Stadt Kermanschah willkürlich hingerichtet. Der 34-Jährige war zum Tode verurteilt worden, weil er 2022 an der Protestbewegung für Freiheit und Demokratie im Iran teilgenommen hatte.

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Im Iran und international löste die Hinrichtung von Reza Rasaei Bestürzung und scharfen Protest aus. Exiliraner und Menschenrechtler protestierten vor der UNO-Zentrale in Genf gegen die Hinrichtung.

Willkürliche und rechtswidrige Todesurteile

Die Gerichtsprozesse im Iran entsprechen nie den internationalen rechtsstaatlichen Vorschriften. Angeklagte haben keinen Zugang zu einem Rechtsbeistand. Vor Beginn der Prozesse werden die Gefangenen brutal gefoltert, um sie zu zwingen, sich vor laufender Kamera mit falschen „Geständnissen“ selbst zu belasten. Diese Aufnahmen werden in den staatlichen Medien verbreitet. In den Scheinprozessen werden die Angeklagten dann aufgrund dieser erzwungenen „Geständnisse“ zum Tode verurteilt.

Weltweit schlimmste Hinrichtungsbilanz - Teheraner Regime verantwortlich für die meisten Hinrichtungen von Minderjährigen

Gemessen an seiner Bevölkerungszahl ist der Iran weltweit der Staat mit den meisten vollstreckten Todesurteilen. Das Teheraner Regime lässt auch Minderjährige hinrichten, obwohl das Völkerrecht dies streng verbietet. Die Gesetze des Regimes erlauben, dass selbst neunjährige Mädchen und 15-jährige Jungen zum Tode verurteilt werden. In keinem anderen Land wurden in den letzten Jahren so viele Minderjährige hingerichtet wie im Iran.

Frauen in akuter Hinrichtungsgefahr

Die Machthaber im Iran gehen mit äußerster Brutalität gegen die Frauen vor, die sich gegen die Diktatur stellen. In den letzten Jahrzehnten haben tausende Iranerinnen ihren Einsatz für Demokratie und Frauenrechte mit dem Leben bezahlt. In keinem anderen Land wurden so viele Frauen inhaftiert, gefoltert und hingerichtet wie im Iran. Das Regime demonstriert seine extreme Frauenfeindlichkeit, indem es Aktivistinnen der Protestbewegung grausam bestraft. Zahlreiche inhaftierte Frauen sind in akuter Hinrichtungsgefahr.

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Im Juli 2024 wurde die Sozialarbeiterin Pakhshan Azizi in Teheran zum Tode verurteilt. Sie setzt sich für Demokratie und vor allem für die Rechte von Frauen und Kindern ein.

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Kampagne gegen die Hinrichtungen im Iran

Menschenrechtsgruppen setzen sich mit einer internationalen Kampagne gegen die Hinrichtungen im Iran ein. Sie fordern wirksame Sanktionen der internationalen Staatengemeinschaft gegen das Teheraner Regime, damit die Hinrichtungen gestoppt werden. Die iranische Menschenrechtsbewegung braucht dringend Schutz und Solidarität vonseiten der Weltgemeinschaft. Der Einsatz gegen Folter und Hinrichtungen und für die Freilassung der politischen Häftlinge muss massiv verstärkt werden. 

Die Kampagne fordert, dass weltweit Strafverfahren gegen die für die Hinrichtungen verantwortlichen Funktionäre des iranischen Regimes eingeleitet werden. Systematische Massentötungen von Regimegegnern sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Solche Verbrechen können auf der Grundlage des Weltrechtsprinzips auf der ganzen Welt strafrechtlich verfolgt werden. Nur wenn die Straflosigkeit ein Ende hat, können die Menschenrechtsverletzungen und Hinrichtungen im Iran gestoppt werden.

mehr Informationen: Nein zur Todesstrafe!



06. September 2026

Grausame Repression in Isfahan: 11 Demonstranten, darunter zwei Frauen, zum Tode verurteilt

Wir setzen uns mit einer intensiven Hilfskampagne ein, um das Leben der im Iran zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Wir fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen und die Freilassung aller politischen Gefangenen und inhaftierten Demonstranten, insbesondere der Frauen und Kinder.

23. August 2026

Regime-Terror gegen die Bevölkerung im Iran: 21-jähriger Demonstrant hingerichtet

Das iranische Regime verschärft die Unterdrückung und greift zu Hinrichtungen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Proteste gegen die Diktatur zu verhindern. Menschenrechtler rufen zum verstärkten Einsatz gegen die Hinrichtungen im Iran auf, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten.

15. August 2026

Wichtiger Erfolg: Mehr als 30 Staaten fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen im Iran

Die internationale Kampagne von Menschenrechtsgruppen zeigt Wirkung: Deutschland und 31 weitere Staaten verurteilen die Hinrichtungen von Demonstranten und die Anwendung der Todesstrafe im Iran aufs Schärfste.


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